4. Januar 2018

Eingefrorener Baum

Mit der Maus über das Bild fahren!


In Ermangelung von Winterbildern, bei denen der Winter als solcher zu erkennen ist und nicht zu einem vorgezogenen Frühling mutiert, (die Vögel trällern hier teilweise auch schon ihre Frühlingsmelodien), greife ich heute und morgen auf Bilder zurück, die ich im vergangenen Dezember aufgenommen habe. – Die Aufnahme des heutigen Bildes, am Windgfällweiher, war eine heikle Angelegenheit. Ich wollte unbedingt diesen eingefrorenen Baum aufnehmen. Zugegebenermaßen bin ich beim Fotografieren einerseits zumeist so vorsichtig, dass mir nichts Gravierendes geschehen kann, andererseits ist mir die Vorstellung, die ich von dem Bild habe so wichtig, das ich auch gewisse Risiken nicht scheue. So, auch in diesem Fall. Um dieses Bild in dieser Form realisieren zu können, kniete ich mich in den Schnee. Eigentlich kein Problem. Bis ich in der Praxis oder zu Hause bin, ist das jeweilige Kleidungsstück, zumeist wieder trocken. Vertieft in der Suche, das Objekt für mich stimmig aufs Bild zu bekommen, wurde ich mir plötzlich der Feuchtigkeit am Knie gewahr, die sich von der Feuchtigkeit in doch erhebliche Nässe gewandelt hatte. Ich schaute zu meinem Knie und staunte nicht schlecht, dass ich halber in Wasser kniete. Ganz offensichtlich stand, bzw. kniete ich auf dem noch lange nicht standfesten Eis. Gott sei Dank hatte ich gerade abgedrückt. Wie von der Tarantel gestochen (na ja, der wärs da oben wahrscheinlich zu kalt gewesen ;-)) sprang ich auf, in der Erwartung mit den Schuhe einzusinken, hatte aber das Glück, dass diese sich offensichtlich noch auf festem Boden befanden. – Also, alles halb so schlimm. In der Praxis musste dann erst einmal der Föhn seine Tätigkeit aufnehmen, um das immer noch recht nasse Kleidungsstück in einen einigermaßen trockenen Zustand zu verwandeln. Euch einen wunderschönen Abend! (Fuji XT-2, 10-24mm, 24mm – VF 36mm, f/22, 1/125, ISO 200)

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